Augenärzte am Rathausmarkt

Die intravitreale Behandlung (Injektion in den Glaskörper) bietet die Möglichkeit, ein Medikament ohne systemische Nebenwirkungen und in hoher Konzentration in das Auge zu bringen. Es gibt verschiedene Medikamente zur Auswahl, die bei unterschiedlichen Erkrankungen besonders im Bereich der Stelle des schärfsten Sehens (Makula) eingesetzt werden:

1. Lucentis (Wirkstoff Ranibizumab):

Bei allen Formen der feuchten altersassoziierten Makuladegeneration (zugelassenes Medikament)

Bei Formen des Makulaödems bei diabetischer Makulopathie

Bei Verschluß von Venen der Makula (Zentralvenenverschluß, Astvenenverschluß)

2. Macugen (Wirkstoff Pegaptanib):

Bei allen Formen der feuchten altersassoziierten Makuladegeneration (zugelassenes Medikament)

4. Orzudex (Wirkstoff Dexamethason)

Bei Verschluß von Venen der Makula (Zentralvenenverschluß, Astvenenverschluß)

Bei Uveitis und Beteiligung der hinteren Augenabschnitte (Netzhaut/Glaskörper/Aderhaut)

3. Avastin (Wirkstoff Bevacizunab):

Bei zystoiden Makulaödem und bei allen Formen der feuchten altersassoziierten Makuladegeneration; bei diabetischer Makulopathie mit Makulaödem, welche nicht mit dem Laser behandelt werden kann (kein dafür zugelassenes Medikament, sog. "off label use", zu dem es hinsichtlich Kostenerstattung und geprüfter Sicherheit Besonderheiten zu beachten gilt)

Die Behandlung erfolgt jeweils ambulant durch Dr. Eike Matthiessen in einem dafür entsprechend eingerichteten Operationszentrum . Nach einer Erweiterung der Pupille und lokaler Betäubung mit Tropfen wird das Auge zu Desinfizierung mit PVP-Jod-Tropfen gespült. Danach erfolgt im Abstand von 3,5 mm von der Hornhaut die Injektion mit einer sehr feinen dünnen Nadel. Dies wird vom Patienten kaum wahrgenommen.

 

Aufgrund der Mitgliedschaft im BDOC (Bund deutscher Augenchirurgen) können diese Behandlungen in der Regel kostenfrei, schnell und unter hohen Qualitätsstandards durchgeführt werden.